Kühlmittelverlust am Thermostatgehäuse des 1.5 TGDI
Ein Kunststoffgehäuse, das jenseits von 60.000 km Risse bekommt – wie man es erkennt, bevor der Zylinderkopf heißläuft.
Das Thermostatgehäuse der 1,5-TGDI-Motoren besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff und verliert nach etwa 60.000 km an Flexibilität rund um die Halterung des Temperatursensors – dort beginnt meist ein Mikroriss.
Das frühe Symptom ist ein schwacher Kühlmittelgeruch im Motorraum und weiße Rückstände am Gehäuse, meist nur bei genauer Prüfung mit einer Taschenlampe sichtbar. Bleibt der Riss unbehandelt, wird er zu einer sichtbaren Leckage mit sinkendem Kühlmittelstand.
Der Austausch des Gehäuses samt Dichtung dauert etwa 40 Minuten und erfordert kein vollständiges Entleeren des Systems – es genügt, den Stand unter den Anschluss des Gehäuses abzusenken.
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